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Vorhallen / Nachhallen

Vorhallen / Nachhallen: Rosita Hofmann
1. Juli 2015 Saarbrücken, DE

Details

Time : 10:00
Venue : Moderne Galerie Saarbrücken
Address : Bismarckstraße 11-15

Caleido Club wird Teil einer Klanginstallation der Künstlerin Rosita Hofmann.

 

VORHALLEN

Künstlerische Eingriffe im Erweiterungsbau

Offene Führungen zu den Installationen und Performances, Saarlandmuseum

1. Juli, 10 – 22 Uhr

Beginn alle 20 min

Vorhallen / Nachhallen: Rosita Hofmann

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Später als Videodokumentation zu sehen in folgender Ausstellung:

 

NACHHALLEN

Transfer des Ortsbezugs

Ausstellung, Galerie der HBKsaar

8. bis 19. Juli

Di – Fr: 17 – 20 Uhr

Sa : 12 – 18 Uhr

 

 

Der Rohbau des Erweiterungsgebäudes der Modernen Galerie am Saarlandmuseum verkörpert einen ganz besonderen Zustand. Um ihn zu begreifen, muss man die komplexen Gründe und die Umstände, aus denen dieser Zustand erwachsen ist, für einen Moment beiseite lassen. Durch die Unterbrechung der Arbeiten an seiner Fertigstellung gehindert, wirkt er noch wie bestellt und nicht abgeholt… Anders ausgedrückt: Er ist einerseits ganz real – der nackte Beton belegt dies eindrucksvoll.
Andererseits ist er aber auch eine Hülle mit Möglichkeiten, ein potentielles Gebäude, dessen Gestaltung noch stark verändert werden kann und auch wird.
In unserer schnelllebigen und durch Produktivität geprägten Zeit ist so ein Zustand einmalig. Er wird dadurch noch bemerkenswerter, dass die Bestimmung der Räume, nämlich die Konservierung und Präsentation von Kunst, an vielen antizipierenden Details des Rohbaus abzulesen ist. Diese planvoll umbaute Leere und dieser dem Alltag entzogene Stillstand sind für junge Künstler besonders spannende Bedingungen, die nun eine Gruppe von Studierenden der HBKsaar künstlerisch auslotet. Die Möglichkeit, mit der schieren Größe der errichteten Räumlichkeiten umzugehen, ohne gleichzeitig einer lähmende Ehrfurcht vor der musealen Endgültigkeit zu erliegen, birgt ein enormes schöpferisches Potential. Dieses wird durch die jungen Künstler mit ephemeren
Eingriffen, mit flüchtigen Materialien und mobilen Techniken eingelöst. Ihre Arbeiten gehen in ihrem Raumbezug in die Vollen, ohne dabei jedoch eine Materialschlacht zu veranstalten. Sie beziehen sich sowohl auf die materielle Beschaffenheit des Ortes, auf seine vielfältigen Lichtverhältnisse, als auch auf seine ganz besondere Akustik. Sie befassen sich aber auch inhaltlich mit seiner Körperhaftigkeit, welche der Immaterialität unsrerer digitalen Gesellschaft zu trotzen scheint, und gehen mit Witz und Sinnlichkeit

Nach einer längeren Entdeckungs- und Experimentierphase seit letztem Herbst sind unter der Betreuung von Prof. Eric Lanz eine Reihe von Arbeiten für den Ort entwickelt worden. Am 1. Juli werden diese Interventionen dem Publikum vor Ort zugänglich gemacht. Um dies in der Baustelle zu ermöglichen, bieten die Studierenden den ganzen Tag über, von 10 bis 22 Uhr, regelmäßige Führungen durch den Rohbau an und begleiten kleine Gruppen bei der Erkundung des Gebäudes und der Entdeckung ihrer

Akosua Viktoria Adu-Sanyah,  Jill Els,  Richard Engel,  Martin Fell,  Malika Hagemann, Rosita Hofmann,  Anna Jochum,  Ida Kammerloch,  Anja Khersonska,  Jennifer Lubahn,